Arbeitsweise

„Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“

Albert Einstein

Das impliziert eine Bewusstseinserweiterung, die uns ermöglicht, Probleme evolutionär anzugehen.

Transformationen scheitern häufig, weil wir sie einseitig angehen und ihre Komplexität unterschätzen. Gewohnte linear-kausale Denkmuster greifen hier nicht, es gilt vielmehr, das Bewusstsein für die vielen Wechselwirkungen in der Organisation zu erweitern, Blindspots aufzudecken und den Herausforderungen mit Perspektivenvielfalt zu begegnen.

Je höher das Bewusstsein, desto mehr Perspektiven stehen zur Verfügung – desto mehr Zusammenhänge lassen sich erkennen, die zu mehr Lösungsvarianten und damit zu einer höheren Wahrscheinlichkeit führen, eine Herausforderung zu meistern.

Systemisch-integrales Coaching und Beratung bietet aus meiner Sicht den derzeit vollständigsten und wirkmächtigsten Ansatz zum Meistern transformativer Prozesse. Ausgehend vom AQAL-Modell, der integralen Landkarte, werden alle relevanten Perspektiven von Wirklichkeit einbezogen: das Individuell-Erlebbare, das Kollektiv-Erlebbare, das Individuell-Sicht-/Messbare und das Kollektiv-Sicht-/Messbare. Von dort lassen sich dann ideologiefrei die Coaching- und Beratungsinstrumente ableiten, die den größten Nutzen bringen, wie z. B. Werte- und Liniendiagnosen, die Arbeit mit dem Inneren Team, Strukturaufstellungen, Transaktionsanalyse, Trainings, Achtsamkeits- und Meditationsübungen usw.


Begriffsklärung

Unter Transformation verstehe ich einen vertikalen Entwicklungsprozess, in den ein Unternehmen eintritt, wenn es erkannt hat, dass bisherige Denk- und Handlungsmuster keine Lösungen für aktuelle Probleme mehr bieten können, also ein Paradigmenwechsel notwendig wird. Dieser muss sich, um nachhaltig zu sein, gleichsam auf

  • individueller Mitarbeiterebene (Personal- und Führungskräfteentwicklung),
  • auf kollektiver (Kulturwandel) und
  • systemischer (Anpassung des Managementsystems) Ebene

vollziehen.

Den Begriff agil verstehe ich im Sinne eines möglichen Ansatzes, steigender Komplexität zu begegnen. Er zeichnet sich durch folgende Eigenschaften aus, die untereinander in Wechselwirkung stehen:

  • Konsequente Markt- und Kundenorientierung
  • Innovationsfähigkeit
  • Iteratives, inkrementelles und prototypisches Arbeiten (inspect and adapt)
  • Fehler-Lernkultur, lernende Organisation
  • Kulturelle Gewichtung: Mindset mehr als Methode
  • Beweglichkeit: Veränderung als Normalfall (sense and respond)
  • Hohe (Selbst)Reflexivität
  • Fähigkeit zur Multiperspektivität
  • Integrales Führungsverständnis
  • Netzwerkstrukturen

Agiles Arbeiten in diesem Sinne setzt also eine gewisse persönliche und organisationale Reife und Bewusstheit voraus. Diese zu bestimmen und zu entwickeln, dabei unterstütze ich Sie gern.